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Franz ZEBINGER, Dr.
Komponist



Geboren: 1946 in St. Peter/Ottersbach
Adresse: Eichenweg 2, A-8062 Kumberg
Telefon: +43 (0)3132 3949
Email: franz.zebinger@gmail.com
   
   

 

 

 

 

Biografie

  • 1946 in St. Peter am Ottersbach/Steiermark geboren.
  • Musik- und Universitätsstudien in Graz (Orgel, Cembalo, Klassische Archäologie, Romanistik)
  • 1971 Konzertdiplom Orgel
  • 1982 Promotion zum Dr. phil.
  • 1977 bis 2003 Lehrer für Continuopraxis, Generalbass, Cembalo- und Klavierpraxis an der Musikuniversität Graz und dem Institut Oberschützen
  • Gründungsmitglied und von 2000 bis 2008 Präsident von KIBu – Komponisten und Interpreten im Burgenland, ab 2008 Ehrenpräsident
  • Vizepräsident und Ehrenmitglied des Steirischen Tonkünstlerbundes
  • Mitglied des Österreichischen Komponistenbundes und der Österreichischen Gesellschaft für Zeitgenössische Musik
  • Als Komponist und Interpret von Anfang an Zusammenarbeit mit bekannten Ensembles (Trio Clarin, Circus Bassissimus, Wiener Streichsextett, Wiener Instrumentalsolisten, Eichendorff-Quintett, ALEA-Streichquartett, Grazer Saxophonquartett u.v.m.). Besonders eng ist bis heute seine Zusammenarbeit mit dem Ensemble der Wiener Philharmoniker „Trumpet and Strings Vienna“, für welches zahlreiche Kompositionen entstanden und entstehen. Als Cembalist, Pianist und Organist wirkt er immer wieder bei Konzerten dieses Ensembles mit, so z.B. auch im Pausenfilm des Neujahrskonzertes 2016 der Wiener Philharmoniker  
  • Werkaufführungen u. a. im Musikverein Wien, Kulturzentrum Wolkenstein, Forum Stadtpark Graz, Alte Schmiede Wien, Minoritentheater Graz, Künstlerhaustheater Wien, Carinthischer Sommer, Styriarte, Flandernfestival, Schleswig-Holstein-Musikfestival, Internationale Zuger Orgeltage sowie weltweit in über 20 Ländern.
  • Die umfangreiche Werkliste (über 340 Kompositionen) umfasst neben Orgel- und Cembalowerken Kammermusik, sehr viel Vokales (Liederzyklen, Chorstücke), Orchesterwerke sowie Film- und Bühnenmusik.
  • Einen Schwerpunkt bilden ab 1995 Oratorien, für die er meist selbst die Libretti schreibt: „Markuspassion“, „Heller als die Sonn’“, „DIES ILLA“, „Geschichte von Adam und Eva“, „Bruder Sonne - Schwester Mond“, „Feuer vom Himmel“, „Mein Kosmos“, „Todestöter“, „Abrahams Opfer“.

 

  • Besonders interessiert ihn auch die Aufarbeitung steirischer Geschichte in Form von „musikalischen Zeitreisen“. So entstanden etwa im Auftrag der Marktgemeinden Gratkorn (1997) und Judendorf-Straßengel (1999) abendfüllende szenische Werke über Stationen der jeweiligen Ortshistorie unter Miteinbindung aller lokalen musikalischen Formationen
  • Dieses historische Interesse hat ihn auch zur Vertonung von Werken steirischer Dichter des Mittelalters geführt. 2017 kam es in Bruck an der Mur zur Uraufführung seines von der Stadtgemeinde Bruck in Auftrag gegebenen Oratoriums für Soli, Chor und Orchester „Paradiesreise“ zu Texten des steirischen Minnesängers und Landeshauptmannes Hugo von Montfort. Nun ist als Auftragswerk der Marktgemeinde Wildon das Oratorium „Die Katze“ zu Texten des ritterlichen Minnesängers Herrand von Wildon entstanden, die Uraufführung war am am 14. September 2019 in der Pfarrkirche St. Magdalena Wildon. Ein weiteres abendfüllendes Werk zu mittelhochdeutschen Texten ist im Entstehen: „Marienleben“ des Bruders Philipp aus dem ehemals südsteirischen (heute in Slowenien gelegen) Kloster Seitz (um 1300 entstanden.), geplante Uraufführung 2023 im Stift Admont.